Auszug: ein wintermärchen 

" ich kenne die weise, ich kenne den text, ich kenn´ auch die herren verfasser; ich weiss, sie tranken heimlich wein und predigten öffentlich wasser "

Heinrich Heine, geboren am 13 Dez. 1797 als "Harry Heine" in Düsseldorf, 

gestorben am 17 Februar 1856 im Exil, Paris. Anfeindungen auf Grund seiner jüdischen Herkunft musste er zeitlebens erdulden ! 

Meine Verehrung gilt dem Lyriker, Romantiker, Dichter, Journalist und Politiker, dass er Jude war, ist für mich ohne Belang. Er war ein außergewöhnlicher Mensch, Heine gehört zu den ganz großen in der Literatur.  Erinnert sei hier auch an die SCHLESISCHEN WEBER;

" Im düsteren Auge keine Träne, sie sitzen am Webstuhl und fletschen die Zähne, Deutschland wir weben dein Leichentuch, wir weben hinein den dreifachen Fluch, wir weben, wir weben"  H.Heine erkannte die Not der bitterarmen Menschen und besaß den Mut auf die verzweifelte Lage der GEKNECHTETEN nicht nur in seinen Gedichten hinzuweisen.

" Ein Fluch dem König, dem König der Reichen, den unser Elend nicht konnte erweichen, der den letzten Groschen von uns erpreßt und uns wie Hunde erschießen lässt, wir weben, wir weben" Die Obrigkeit (Adel) waren von seinem sozialen Engagement wie man sich vielleicht denken mag, nicht gerade begeistert. Die Zäsur in seinem Geburtsland war es, die sein geschriebenes Wort immer und immer wieder verfälschten und verdrehten. Letztlich emigrierte H. Heine ins Exil nach Frankreich, wo er auch seine letzte Ruhe fand. Dieses

Land hatte gerade eine Revolte zugunsten der Pressefreiheit hinter sich gebracht. Zeit seines Lebens kreuzten auch immer wieder Antisemiten seinen Weg. Es gehört aber ebenso zur WAHRHEIT, das Heines Werke teiweise mit VERBOTEN belegt wurden !!!

"Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen"  Zitat und Verfasser H. Heine

Seepark, den 02. Mai 2021

                                       AUS GEGEBENEM ANLASS !

                                mutter teresa !

Die schlimmste Form der Armut ist die EINSAMKEIT, das Gefühl unbeachtet                                              und überflüssig zu sein.

              Mutter Teresa, geb. 26. August 1910,  gest. 05. Sept. 1997,

                                       Friedensnobelpreis 1979 !!!

Angesichts der grasierenden weltweiten Pandemie, Covid 19, erlangt die Aussage von Mutter Teresa eine erschreckende aktuelle Wertigkeit.

In zahllosen Fällen kommt es zur völligen Isolierung des Erkrankten. Nicht einmal Körperkantakt der nächsten Angehörigen sind statthaft.  Als Atheist sei mir daher die Frage erlaubt, was soll das für ein Gott sein, der ob jung oder alt, unerträgliches Leid verbreitet. Erinnert sei hier an die Triage (Selektion) das die Patienten letztlich bäuchlings einen Erstickungstod erleiden lässt. Wie um alles in der Welt soll man da beten (Fürbitte) erflehen. Einzig die WISSENSCHAFT (Impfung) wird die Menschheit vor noch Schlimmeren bewahren.  Es fällt mir naturgemäß schwer, mich in die Lage eines Gläubigen zu versetzen. Mir ist unbegreiflich, wie man sich zB dicht gedrängt in einem ohnehin belasteten Fluss (Ganges) beinahe ohne jeden Schutz tummeln kann. Wenige Tage später erfolgte die Strafe auf dem Fuße : binnen 24 Stunden wurden mehr als Vierhundertausend Inder infiziert, Covid 19 lautet die Diagnose. Hier so scheint mir, obsiegt die Religion, Ritual, Tradition Glaube wie auch immer. Indien zählt 1,4 Milliarden Menschen, ist gar eine Weltraumnation, offenbar leben seine Bürger doch noch überwiegend in der Vergangenheit, weil dessen Wurzeln sich ja letztlich im Hinduismus begründen, eine andere Erklärung habe ich nicht zur Hand. Wie ist dieses irrationale Verhalten sonst erklärbar, einzig durch Unwissenheit ? Der Hinduismus ist weltweit einer der ältesten Religionen, begründet sich im wesentlichen auf die Wiedergeburt, so jedenfalls ihre Lehre. Ein Hindu der anständig gelebt und über ein gütiges Herz verfügt, besitzt ein vorbildliches Karma, beste Voraussetzung für eine Wiedergeburt zB als (Rind) Tier, dem steht nun nichts mehr im Wege. Wobei das Kastensystem, also der soziale Status eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt. Mir ist eben nicht klar, warum ein Hindu nicht auch fortschrittlich und aufgeschlossen gegen Covid 19 erfolgreich ankämpfen sollte, oder schließt das Eine das Andere aus. Es ist  schwer verständlich, wieso man in Indien nicht einen grundlegenden hygienischen Verhaltenskodex zumindest zeitweise zum Durchbruch verhelfen kann. Dazu gehört zB. die Bitte oder das Verlangen, Begegnungen auf engsten Raum gerade eben auch im "HEILIGEN FLUSS" (Ganges Waschungen) bis auf weiteres auszusetzen. Dieser Schritt wäre doch eigentlich die logische Konsequenz. Wenn jedoch die Einsicht in die Notwendigkeit fehlt, was dann ?

Seepark, den 04. Mai 2021                    

 

Willi Gallasch

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All' diese Orte werden mit

dem E-Fahrrad abgefahren,

natürlich ist die Kamera dabei. 

Die für mich relevanten Motive

liegen fast immer zwischen den

Dörfern,fernab jeder Straße.